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Startseite > Buchen

{{Taxobox
| Taxon_Name = Buchen
| Taxon_WissName = Fagus
| Taxon_Rang = Gattung
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| Taxon2_WissName = Fagoideae
| Taxon2_Rang = Unterfamilie
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| Bild = Schäferbuche (Neu Dobbin).JPG
| Bildbeschreibung = , Mecklenburgs größte und älteste
}}

Die '''Buchen''' (''Fagus'') sind die einzige der Unterfamilie der '''Fagoideae''' innerhalb der der (Fagaceae). Die etwa elf Arten besitzen eine weite Verbreitung in den der in und .

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Buchen sind sommergrüne , die Wuchshöhen von bis zu 40 Metern erreichen. Ihre ist grau und glatt und zeigt nur selten im Alter eine geringe , sie gehört daher zu den . Die dünn und hin- und hergebogenen Zweige besitzen eine braune Rinde. Die 1 bis 3 Zentimeter langen Knospen sind lang spindelförmig, oft spreizend, von brauner Farbe, mit zahlreichen Knospenschuppen bedeckt und silbrig behaart.

Die stehen wechselständig, an aufrechten Zweigen schraubig, an abstehenden sind sie mehr oder weniger zweizeilig angeordnet. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist glänzend grün, ganzrandig, leicht buchtig gezähnt, wellig gebuchtet oder fein gezähnt. Die sind schmal und hinfällig.

Blütenstände und Blüten

Buchen-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (). Die n stehen an jungen Zweigen und erscheinen gleichzeitig mit den Laubblättern. Die männlichen Blüten stehen in dichten, lang gestielten, hängenden Büscheln. Die männliche Einzelblüte besitzt eine vier- bis siebenspaltige Blütenhülle und acht bis sechzehn . Die Pollen sind mehr oder weniger kugelig, etwa 20 bis 45 Mikrometer groß und zeigen drei von Pol zu Pol verlaufende Porenfalten. Die weiblichen Blüten stehen zu zweit oder dritt in aufrechten , sie bilden ein . Die weibliche Einzelblüte besitzt eine behaarte, vier- bis sechsspaltige Blütenhülle und einen dreikammerigen , auf dem drei sitzen.

Früchte

Als werden dreikantige, 1 bis 1,5 Zentimeter lange, glänzend kastanienbraune , die n, gebildet. Sie sitzen zu zweien, selten zu dreien, in einem stark verholzten, außen weichstacheligen, vierklappigen (Kupula). Die Bucheckern reifen im Herbst.

Chromosomensätze

Die engrundzahl beträgt x = 12; es liegt vor mit en von 2n = 24.

Verbreitung und Standortansprüche

Die Gattung ''Fagus'' ist mit acht bis elf Arten vorwiegend in der nördlichen Europas und des westlichen Asiens (, , ), des östlichen Nordamerikas und Ostasiens verbreitet. Speziell in und im Südosten der Vereinigten Staaten (z. B. Nord-Florida) kommen sie jedoch bis auf Meereshöhe vor.

Buchen wachsen langsamer als andere Baumarten, kommen jedoch ? in dieser Hinsicht vergleichbar mit Tanne, Hainbuche und Eibe ? mit verhältnismäßig wenig Sonnenlicht aus, so dass sie eine sogenannte Klimaxbaumart darstellen, die am Endpunkt einer natürlichen Waldentwicklung dominiert.

Systematik

Die des Gattungsnamens ''Fagus'' erfolgte 1753 in '''', 2, S. 997?998. ist ''''

''Fagus'' ist die einzige der Unterfamilie Fagoideae innerhalb der der . Die früher zu den Fagoideae gerechnete Gattung der (''Nothofagus'') wird heute in eine eigene Familie der Nothofagaceae gestellt. Nach den genetischen Daten steht die Gattung ''Fagus'' den anderen Gattungen der Familie der Fagaceae allein als gegenüber. Die Trennung erfolgte vor über 80 Millionen Jahren. wobei der Status einiger Sippen umstritten ist, so dass die Zahl der anerkannten Arten je nach Autoren differieren kann:

Untergattung ?Fagus? (nicht gültig publiziert, entsprechend dem Regelwerk des , dem )
  • ''Fagus chienii'' : Unsichere Art. Bekannt ist ausschließlich das dazu.
  • (''Fagus crenata'' )
  • (''Fagus grandifolia'' </ref>
    • ''Fagus grandifolia'' subsp. ''grandifolia''
    • ''Fagus grandifolia'' subsp. ''mexicana'' )
  • (''Fagus hayatae'' </ref>
  • (''Fagus lucida'' )
  • (''Fagus orientalis'' </ref> und geographisch getrennten Arten.
  • (''Fagus sinensis'' ): Die Heimat ist China und das nördliche Vietnam.
  • (''Fagus sylvatica'' )
  • ''Fagus'' ×''taurica'' ) = ''Fagus orientalis'' × ''Fagus sylvatica''. Sie kommt auf der Balkanhalbinsel und auf der vor.
Untergattung ?Engleriana?
  • (''Fagus engleriana'' )
  • (''Fagus japonica'' )
  • '' vor.

Die Verwandtschaftsbeziehungen der Arten zueinander sind ausgesprochen komplex

Abgrenzung von ähnlich benannten Gattungen

Die Gattung der oder Weißbuchen (''Carpinus'') ist den Buchen auf den ersten Blick ähnlich, gehört aber zur Familie der (Betulaceae).

Auch die Gattung der (''Ostrya''), die den Hainbuchen ähnlich ist, gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae).

Die Gattung der (''Nothofagus''), die den Buchen im Aussehen auch ähnelt, ist ausschließlich in der südlichen Hemisphäre heimisch und gehört zur Familie der (Nothofagaceae).

Verwendung

Während manche Arten wie Kerb-Buche oder Japanische Buche in der eine untergeordnete Rolle spielen, ist die in Mitteleuropa heimische Rotbuche ein wichtiger Holzlieferant. Das ist in Deutschland mit einem von jährlich etwa 7 Millionen Festmetern (ca. 1/6 des Gesamtholzeinschlages in Deutschland) eines der bedeutendsten Laubhölzer als Nutz- und . und gehörten zu den dominanten Waldbaumarten.

Der Fossilbefund wurde 2004 umfassend revidiert. Hinzu kommen einige später beschriebene Funde und Arten. Die folgenden ausgestorbenen Arten können unterschieden werden und sind zum Teil stammesgeschichtlich) eingeordnet worden:

  • '''' ? : Altai, Zentral-Asien; Miozän. Möglicher Vorläufer von ''Fagus lucida.''
  • '', Nordostasien; Oligozän.
  • '' gehören:
    • ''Fagus pristina''
    • ''Fagus saxonica''
  • '''' ? : Primorje, Nordostasien; Miozän. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie mit Verbindung zur heutigen ost-nordamerikanischen ''Fagus grandifolia.''
  • '', Nordostasien; Oligozän bis Miozän. Ältester Vertreter der Untergattung ?Engleriana?.
  • ''. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.
  • '' und Island, Subarktis. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.
  • '', Nordostasien. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.
  • ''), Miozän. Untergattung ?Fagus? ohne klare Affinität, auf Grund ihrer räumlichen und zeitlichen Verbreitung bietet sich ''Fagus gussonii'' als biologischer Vektor an, über den nordamerikanisches Genmaterial in den europäischen Genpool einfließen konnte.
  • '''' ? : weitverbreitet in Europa (Frankreich bis Ukraine), Kleinasien und dem Nordkaukasus, westliches Eurasien; Miozän bis Pleistozän. Vorläufer aller west-eurasiatischen Buchen (''Fagus sylvatica'' und ''Fagus orientalis'' Arten); der Übergang sowohl zu den westlichen ''Fagus castaneifolia'' (Vorfahren) als auch den heutigen Arten (Nachfahren) war fließend. Zu den Synonymen gehören:
    • ''Fagus kraeuselii''
    • ''Fagus pliocenica''
  • '''' ? : Hokkaido, Nordostasien; Oligozän. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.
  • '''' ? : Primorje, Nordostasien; Oligozän.
  • '')
  • '''' ? : Honshu, Nordostasien; Pliozän bis Pleistozän. Letzter Vertreter der ausgestorbenen ?Pazifische? Linie.
  • '''' ? : Kamschatka, Nordostasien; Eozän. Stamm-Linie.
  • '''' ? : Primorje, Nordostasien; Oligozän.
  • '', westliches Nordamerika. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.
  • '''' ? : Primorje, Nordostasien; Miozän.
  • '''' ? : Primorje, Honshu und Hokkaido, Nordostasien; Oligozän bis Pliozän. Untergattung ?Engleriana?, Vorläufer der heutigen Arten. Synonym ist:
    • ''Fagus protojaponica'' ?
  • ''; Eozän bis Miozän. ?Kontinental-eurasische? Linie, morphologisch kaum unterscheidbar von der heutigen ''Fagus longipetiolata''.
  • '''' ? : British Columbia, westliches Nordamerika; Eozän. Stamm-Linie.
  • '''' ? : Jilin, Honshu, Nordostasien; Miozän bis Pliozän. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.
  • '''' ? : Primorje, Hokkaido, Nordostasien; Oligozän. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.
  • '''' ? : Primorje, Honshu, Nordostasien; Oligozän. ?Kontinental-eurasische? Linie, sehr ähnlich ''Fagus protolongipetiolata'' ??''Fagus longipetiolata.''
  • '''' ? : Primorje, Nordostasien; Oligozän.
  • '', westliches Nordamerika; Miozän. Ausgestorbene ?Pazifische? Linie.

Siehe auch

Literatur

  • bei der (Abschnitt Systematik)

Weblinks

Einzelnachweise

<references>
<ref name="FdG">
Roloff u. a.: ''Flora der Gehölze.'' S. 294.
</ref>
<ref name="LBS">
Schütt u. a.: ''Lexikon der Baum- und Straucharten.'' S. 165.
</ref>
<ref name="GRIN">

</ref>
<ref name="tropicos">

</ref>
<ref name="WCSP">

</ref>
<ref name="Chengjiu">
Huang Chengjiu (??? Huang Ching-chieu), Zhang Yongtian (??? Chang Yong-tian); Bruce Bartholomew (1999): Fagaceae. Flora of China 4: 314?400.
</ref>
<ref name="Li">
Rui?Qi Li, Zhi?Duan Chen, An?Ming Lu, Douglas E. Soltis, Pamela S. Soltis, Paul S. Manos (2004): Phylogenetic Relationships in Fagales Based on DNA Sequences from Three Genomes. International Journal of Plant Sciences 165 (2): 311-324.
</ref>
<ref name="Renner">

</ref>
<ref name="Grimsson">

</ref>
<ref name="Grimsson2">

</ref>
<ref name="Manchester">

</ref>
<ref name="Denk">
Thomas Denk & Guido W. Grimm (2011): the fossil history of Fagus. Proceedings of the 9th IUFRO International Beech Symposium ?Ecology and Silviculture of Beech?, 12-17 September, 2011, edited by Sven Wagner, Nils Fahlvik, Holger Fischer: Seite 1-3.
</ref>
</references>